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Jugendtag 2017 - Jugendgottesdienst mit Stammapostel Schneider

Ich bau mit dir

Textwort (Offenbarung 21, Vers 5):
Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

Am Sonntag, dem 18. Juni 2017, hielt Stammapostel Jean-Luc Schneider den Jugendgottesdienst zum Jugendtag 2017 in der Fraport Arena in Frankfurt. In seiner Predigt nahm der Stammapostel Bezug auf das Textwort aus Offenbarung 21, Vers 5. Gott als Baumeister sei kein vergangener, sondern ein lebendiger Gott, der mit der Aussendung des Heiligen Geistes auch in der Gegenwart baue. Die neue Schöpfung sei vollkommen und rein. Hierzu zog der Stammapostel die Verse drei und vier aus Offenbarung 21 heran: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Das Ziel aller Christen sei die neue Schöpfung. Dies äußere sich vor allem durch den Umgang mit dem Nächsten. Wir haben die Möglichkeit in Liebe Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. So solle die neue Schöpfung durch uns erfahrbar werden. Der Stammapostel wählte als Beispiel eine Partnerschaft: Ziel einer Partnerschaft sei nicht die Selbstverwirklichung, sondern das Glück des anderen. Auch in den Gemeinden solle der Friede und die Liebe Gottes kein zukünftiges Idealbild darstellen, sondern bereits gelebt werden. Zum Abschluss seiner Predigt gab der Stammapostel den Jugendlichen eine Aufgabe mit auf den Weg: „Lasst uns gemeinsam mit Gott bauen, das wird gut!“

Apostel Mutschler aus Hannover sagte in seiner Predigt, dass am neuen Jerusalem nur die besten Handwerker bauten und sich der eine oder andere aufgrund des Wissens um seine eigene Schwäche frage, ob er mitbauen solle. Darauf hatte der Apostel eine sehr deutliche Antwort: „Gott sagt: Doch!“ Mitunter übersehe man seine Talente, die man allein durch die Kraft des Heiligen Geistes bereits mitbekommen habe. Jeder werde gebraucht, auch wenn vielleicht der Gedanke aufkomme, dass die eigene Mitarbeit keinen Nutzen hat.

Bezirksapostel Storck aus der Gebietskirche Nordrhein-Westfalen stellte in seinem Predigtbeitrag das Neue in den Vordergrund und nannte zwei Beispiele für den Umgang mit neuen Situationen. Zum einen seien die Menschen bei der Bergpredigt über die in der damaligen Zeit revolutionären Worte Jesu und das von ihm aufgestellte Feindesliebegebot entsetzt gewesen und haben sich von ihm abgewandt. Als positives Beispiel nannte der Bezirksapostel den Zöllner Zachäus, der sich, trotzdem er sich mit seinen nicht immer ehrenwerten Methoden einen komfortablen Lebensstil geschaffen hatte, von Jesus bekehren ließ. Jesus anzunehmen solle für uns Zielsetzung sein.

Bezirksapostel Krause aus der Gebietskirche Norddeutschland stellte zum Abschluss des Predigtteils die Liebe Jesu dem Zeitgeist, dem menschlichen Verstand und dem Tod gegenüber:


„Der Zeitgeist sagt: Siehe, ich mache alles alt. Der Mensch sagt: Siehe, ich mache alles verkehrt. Der Tod sagt: Siehe, ich mache alles stumm. Aber Jesus sagt: Siehe, ich mache alles neu.“


In der Vorbereitung auf das heilige Abendmahl für die Entschlafenen griff Bezirksapostel Koberstein das Jugendtagsmotto (Ich bau mit dir) auf. Dies gelte auch in der jenseitigen Welt. Er ergänzte das Motto um den Satz: Ich bau auf dich. Bauen erfordere Kraft und gelinge nur, wenn das entsprechende Material vorhanden sei. Jesus bilde hier die Schnittstelle, da er sowohl die Kraft sei, als auch das Baumaterial, auf welches wir uns verlassen können.

Ich bau mit dir
Stammapostel Schneider
Apostel Mutschler
Chor
Bezirksapostel Storck
Bezirksapostel Krause
Bezirksapostel Koberstein
Abendmahl
Kreuz