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Der Nachmittag

joomplu:3937(Frankfurt, 19.06.2011) Hier in der Ballsporthalle sind die Wege kurz und so waren viele der Jugendlichen schon früh zurück in den Rängen, beobachteten das rege Treiben auf der Bühne und lauschten den Tonproben der Rhythmusgruppe. Von Weitem sah man auf der Videowand den youngNactive-Loop, der die Berichte des vergangenen Jahres zeigte und zu einem Besuch an der "Gedankenwand" einlud. Kurz darauf erschien wieder das Motto in großen Lettern. Punkt 14:30 Uhr ging es los mit der Nachmittagsveranstaltung. Bezirksapostel Koberstein betrat mit Gastapostel Bansbach die Bühne.

Bezirksapostel Koberstein machte nicht viele Worte und übergab sehr schnell das Mikrophon. Heute moderieren Annette Philipp und Tobias Bürger. Beide führen uns mit Schwung durch ein echt abgefahrenes Programm. Aber nun mal hübsch der Reihe nach. Wir können nur versuchen das Geschehen mit dürftigen Worten zu beschreibenrichten - Ihr dürft Euch aber schon mal auf den Videozusammenschnitt freuen.

Den Auftakt machte der Jugendchor mit einem spanischen Lied "Gloria a dios" (NJB 28).

Sehr gefreut hat uns, dass die Moderatoren darauf hingewiesen haben, dass man das Motto schon seit einiger Zeit auf youngNactive.org hat lesen können. Danke an Euch! Danke auch an euch, unseren treuen Lesern. Der Hinweis hatte aber auch einen Anlass, denn es ging darum, die Symbolik zu erklären. Die Kreise unterhalb des Mottos verweisen nämlich auf das gemeinsame Erreichen des Glaubensziels aller Jugendlicher Geschwister obwohl diese wie die unterschiedlich ausgerichteten Dreiecke oberhalb des Mottos grundverschieden sein können. Dieser Jugendtag sollte also auch dazu dienen, das Einssein zu stärken.

Danach folgte ein Film. Allerdings hatte zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen können, wozu dies der Auftakt war. Ich nehm's vorweg und sag: "... einfach abgefahren!!!". Das kann man in Worten nicht beschreiben. Das müsst ihr im Video sehen! Wir liefern den Mitschnitt sobald wie möglich. Versprochen!

Also, was war zu sehen? Da wurde Fußball gespielt, ein Typ fuhr einen Megabagger, ein anderer hat mit seinem Mini-Cooper 'ne sportliche Runde gedreht, ein anderer beantwortet Emails und telefoniert auf zwei Telefonen gleichzeitig. Also Stress pur. Und dann der Morgen danach. Alle total verkatert, ein anderer mäht Rasen, ein Fußballspieler kommt grad' mit Gips aus der Notaufnahme, eine Familie hat total verpennt und macht voll den Alarm, um auf den Weg zu kommen. Aber warum das alles? Ganz einfach: Es ist Sonntag und alle diese total verschiedenen Typen wollen nun eiligst an einen Ort: In die Kirche.

Schnitt - weiter geht es auf der Bühne. Die im Video dargestellten Protagonisten laufen plötzlich "in Echt" in der Ballsporthalle ein und es formiert sich auf der Bühne eine Gemeinde im symbolischen Kirchenraum. Die Orgel wird lauter und lauter und dann singt die ganze Halle "Eins im Geist und Streben". >>> "Gänsehautfeeling" - der EJT kommt in Erinnerung.

Weiter geht es mit einem Interview eines "NAK Promis". So zumindest die Ankündigung. Ja und glaubt es oder nicht, dann war tatsächlich auch der Stammapostel zur Nachmittagsstunde zu Gast. Ja, wirklich. Virtuell eben in Form eines weiteren Films. Neben einigen Grußworten und Erinnerungen an seinen Besuch gab er der versammelten Jugend aber auch einige Gedanken mit auf den Weg. Er bat treu zu bleiben und die Kraft im Werke Gottes einzusetzen.

Moderieren kann man auch stumm, haben wir dann lernen dürfen, denn die Moderatoren kündigten einfach mit dem Schild "Orchester" den nächsten Beitrag an. Kurz drauf erklingt dann die Sondernummer 712. Kennt ihr nicht? Doch! Dahinterversteckt sich der etwas ältere aber dennoch schwungvolle Song "Music is my first love".

Sind freche Fragestellungen erlaubt? Scheinbar, denn die Moderatoren fragen: Ob das Gerücht wohl richtig sei, dass Amtsträger in der NAK neuerdings bewertet würden. Die Antwort gab's im Interview von Jenny Godau mit dem Stammapostel. Dieser wurde befragt, ob er einen Amtsträger kennen würde, der einen Tag früher aus Urlaub käme, um an einem Jugendgottesdienst teilzunehmen. Stammapostel Leber antwortete: "Ich glaube, dass Apostel Bansbach wohl so etwas tun würde..."

Weiter ging es wiederum mit einer bekannten Filmmusik gespielt durch das Orchester. Diesmal war es die Titelmelodie von "Starwars". Aber nicht lange, denn da wird der Vortrag durch ein richtig lautes "TatüTata" unterbrochen. An ein Weiterspielen ist nicht zu denken. Und schon fährt ein schnittiges mausgraues Auto mit "4 Ringen" und einem Blaulicht auf dem Dach mitten in die Halle hinein und stoppt direkt vor der Bühne. Zwei "Kommissare" steigen aus und sind schon nach wenigen Schritten auf der Bühne. Dort fragen sie nach einem Herrn Bansbach, denn der wäre in Sachen einer Bombendrohung verdächtig.

Beweise für den Verdacht gibt es auch. Und schon läuft der nächste Film ab. Ich nehm's vorweg - bei Weitem nicht der letzte. Also zurück zum Film. Der zeigt ein Polizeipräsidium. Ein Typ cooler als der andere. Wildes Durcheinander. Die "Soko Bombenanschlag" trifft sich zur Besprechung. Verdächtig: Ein gewisser Bansbach. Ort: Irgendwas mit "Togo". Folge: Die ganz große Show. Observation. Das ganz Krimi-Programm.

Entspannung sei jetzt nicht schlecht meinen die Moderatoren und die gibt es mit dem Chorlied: "Wenam biga" (NJB 74).

Danach wollen die Moderatoren weiter klären, ob nun etwas dran ist, an der Sache mit der Bewertung der Amtsträger. Dazu wird wiederum Stammapostel Leber befragt. Diesmal will die Reporterin wissen, welcher Apostel wohl die meisten Punkte in Flensburg habe. Das sei eine schwierige Frage und viele kämen dafür in Frage, aber der Stammapostel könne sich schon vorstellen, dass diese in der Akte des Apostels Bansbach stehen könnten.

Weiter geht es mit dem nächsten Film: Kripo observiert nun die Wohnung vom Verdächtigen Bansbach. Nichts passiert. Morgens halb zehn in Deutschland wird dann auch erstmal mit einem Schokoriegel gefrühstückt. Stunden später kommt dann Bewegung in die Szene. Kommisare untersuchen das Büro des Verdächtigen Bansbach. Dort öffnet Bezirksapostel Michael Ehrich die Tür. Die Untersuchungen fördern allerlei Verdächtiges zu Tage. Das Buch Sakrileg, Pizzaschachteln, Sudokubücher - aber keine Ahnung davon - ein T-Shirt vom EJT. Dann der Anruf beim Pizza Lieferservice: Ob sie den Bansbach kennen. Nach kurzer Nachfrage: Ja. Guter Kunde. Dann ein Block mit Geheimschrift: Dort kommt eine Reise nach Togo ans Tageslicht.

Kurz drauf ein weiteres Filminterview mit Stammapostel Leber: An welchen Apostel denken sie, wenn es um das Überziehen im Gottesdienst geht. Ja, er könnte sich da noch an Apostel Bansbach erinnern.

Kurzer Spaß darüber seitens der Moderatoren und dann läuft schon der nächste Film. Quietschende Autoreifen. Die Kommissare wollen es wissen. Flughafen Stuttgart, S-Bahn, wildes Gerenne der Rechtshüter - aber ein ruhiger Apostel Bansbach auf dem Weg in die Wartehalle, Verdächtiger geht seinen Weg, Check-In, Gepäck verladen, Take-Off. Verdächtiger entwischt. Die Kommissare gehen Kaffeetrinken. Der Apostel ist auf dem Flug über Paris nach Togo. Dort und in Benin ist er seit 2007 in der Mission tätig. 2,3% der 6,5 Mio Einwohner sind neuapostolische Christen. Es gibt dort inzwischen 2 Apostel, 2 Bischöfe, sowie weitere 1060 Amtsträger. Apostel Bansbach ist dort der Landesverantwortliche. Durch das Projekt "Brot- Brunnen - Brücken" wird dort viel humanitäre Hilfe geleistet.

Weiter geht es ganz anders. Die Rhythmusgruppe aus Luxemburg trommelt mit passend abgesägten Plastikrohren, die - je nach Länge - unterschiedliche Töne produzierten. Kurz drauf erscheint auf der Leinwand auch der passende Text "Lasst uns miteinander, singen loben danken den Herrn." Und klar, alle singen mit.

Und schon geht es mit einem anderen bekannten Stück weiter "Oh, when the saints go marching in". Ein richtig komplizierter Rhythmus. Und klar, die Halle singt wieder mit. Wird ihr auch leicht gemacht, der Text wird nämlich wieder an die Wand geworfen. Macht wohl allen Spaß, denn viele klatschen mit. So, und jetzt wird das Niveau gesteigert: Eric trommelt vor und alle klatschen nach. Am Anfang noch mit einfachen Rhythmen, aber dann steigert Eric die Komplexität. Es kommen aber trotzdem alle mit und haben sichtlich Spaß dabei.

Nächstes Filminterview: Welcher Apostel ist in den meisten Projektgruppen tätig? Das kann nur einer sein: Apostel Bansbach. Weitere Frage: Bei welchem Apostel gibt es die meisten Gottesdienstzuwächse? Würde mich freuen, wenn das der Apostel Bansbach wäre, so unser Stammapostel.

Und gleich drauf im Film zurück zur Kripo und der Frage, wo wohl dieser Bansbach geblieben sei. Dort warten alle noch immer auf die Rückkehr vom Verdächtigen Bansbach, trinken Kaffee, überlegen sich, was wohl dieser "Jubeltag" in Frankfurt sein soll, zu dem der Bansbach irgendwann auftauchen würde.

Zurück in der Halle wollen nun die Polizisten vom Verdächtigen wissen, was er zu all dem sagen könne. Es wird ein teilweise unkenntlich gemachtes Einladungsschreiben gezeigt. Da aber springt Bezirksapostel Koberstein auf und ruft aus, er hätte das so nicht gesendet. Dass könne er beweisen: Film ab ...

Dieser Clip zeigt nun Bischof Kreutz und den Bezirksapostel beim Versenden der FAX-Einladung zum Jugendtag nach Frankfurt in die Ballsporthalle an Apostel Bansbach.

In der Halle wird nun die Einladung voll sichtbar. Da müssen die Kommissare aufstecken: "Komm Hersch, wir hauen ab, sonst werden wir hier noch konfirmiert." Und schon sind sie weg, wie sie gekommen sind. Das Auto fährt raus.

Und schon heißt es wieder "Film ab" zum Interview: Von welchem Apostel würden sie sich gern mal verwöhnen lassen und ein Fünfsternemenü servieren lassen? Ja das würde sich der Stammapostel gerne mal von Apostel Bansbach servieren lassen.

Danach folgt wieder Musik. Diesmal durch Chor und Orchester "O großer Gott" (CM 266)

Die Moderatoren fragen: "Ist das jetzt schon der Schluss". Nein, "Einen" haben sie noch. Und schon läuft der nächste Film: "Lobhudelei": Ein Wanderer, der Wege und Einkehrhütten kennt. Ein Genießer, der gerne kocht. Wenn er mal fasten muss, verzichtet er auf Kiwis, denn die mag er eh nicht. Er liebt Afrika und braucht den Winter nicht. Er mag die Wärme, auch mal 40°. Er kann zuhören, hat ein großes Einfühlungsvermögen, ist geduldig. Er hat einen großen Wortschatz. Er ist ausgeglichen und diszipliniert. Streiten kann er nicht, so seine Frau. Er strömt einfach Liebe aus.

Nun wird Apostel Bansbach auf der Bühne interviewt:
Was hat das mit der Kiwi-Diät auf sich? Leicht verzichten könne er auf Kiwi, denn er mag sie nicht;  Süßes mag er eh nicht.

Ob es stimme, dass er in Mathe nicht gut gewesen sei. Ja, Mathe und Physik waren zwei seiner ungeliebtesten Fächer. Diese Aussage wird noch ergänzt durch die heitere Beschreibung eines Gesprächs mit seinem ehemaligen Physiklehrer.

Nun wollten die Moderatoren vom Gastapostel wissen, was sein Eindruck vom Jugendtag sei. Er antwortete, in Anlehnung an das Dienen von Bezirksapostel Ehrich an Pfingsten: "Ganz schön kreativ und liebenswert diese Hessen, Rheinland-Pfälzer und Saarländer sowie Belgier und Luxemburger."

Ein Geschenk der Jugend würde es nun noch geben: "Coffee To Go" als Coffee for Togo. Die Jugendlichen werden beim Verlassen der Halle an den Kaffeestationen für die Jugend in Togo sammeln. Apostel Bansbach quittiert dies mit einem großen Dankeschön.

Die Moderatoren verabschieden die Teilnehmer mit "Same procedure as last year" und dann erschallt die nun schon fast legendäre Titelmelodie aus "Fluch der Karibik". Das Publikum kommentiert die ersten Takte mit einem spontanen Applaus. Dann lauschen alle gebannt. Stürmischer und lang anhaltender Applaus schloß die Veranstaltung ab. Auf der Leinwand folgt derweil ein professioneller Abspann zu allen Beiträgen des Nachmittags.

Jugendchor und -orchester sowie die "Jugendgruppe West" haben uns einen wunderschönen, unvergesslichen Nachmittag bereitet. Ich war echt verblüfft. Damit hätte ich niemals gerechnet. Herzlichen Dank!

War's das jetzt? Nein noch nicht ganz: Der Schlusspunkt fehlt noch. Und die Katze muss noch aus dem Sack. Film ab ...
Der Jugendtag im kommenden Jahr wird am 17. Juni 2012 in Oberhausen zusammen mit den Jugendlichen der Gebietskirche NRW stattfinden. Der aufkommende Applaus dokumentiert die Freude über diese letzte Nachricht des Tages.

Also: nächstes Jahr berichten wir dann aus Oberhausen, getreu dem Motto: Mit youngNACtive bist du immer dabei!